Worte gegen den Wind ... Die Seite mit kritischer Lyrik und Satire

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Zwei kurze


Guttidämmerung * 

Die Lichtgestalt
der deutschen Politik
unser Selbstverteidigungsminister,
noch steht er auf der Bühne,
wenn auch nicht in Aachen
wider den tierischen Ernst.

Gutt, äh, wir wissen jetzt:
Er ist auch nur ein Mensch. –
Wie könnte Karl-Theodor da
ein tierischer Ernst sein?

Doktor hin, Doktor her,
Doktor werden ist schon schwer
Doktor gewesen sein noch mehr.

Doch wer sind wir,
hier ein Urteil zu wagen?
Wir sind nicht zuständig,
sondern die in Bayreuth,
wo jedes Jahr auf der Bühne
im Festspielhaus - nach Intrigen,
enttäuschter Liebe und Verrat -
Helden im Scheinwerferlicht
zu dramatischen Klängen
den Bühnentod sterben.

But they always come back
in der nächsten Saison
tauchen alle wieder auf
wie Phoenix aus der Badewanne:
Kerner suchen mit Steffi in Kundus,
verdienten Beifall ernten,
Helau! und Alaaf!
als Faschingsprinz diesmal
und ohne Titel, aber Hauptsache
summa cum laude.

Hier gibt's das Gedicht als PDF


* Diese Fußnote dient nur als Vorsichtsmaßnahme und
soll kein Hinweis auf ein Zitat sein. Das ist alles auf
meinem Mist gewachsen, aber man kann ja nie wissen ...

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Nachtrag: Inzwischen ist Karl-Theodor zu Guttenberg
von seinem Amt als Verteidigungsminister zurückgetreten,
und auch sein Bundestagsmandat hat er aufgegeben.
Denen, die ihm jetzt nachtrauern, möchte ich sagen:
Ich kann das verstehen. – Wenn man glaubt, dass es zu
den Grundvoraussetzungen für einen guten Politiker gehört,
dass man lügen und betrügen kann, dann ist es natürlich
jammerschade um einen Mann, der dafür sogar akademisch
qualifiziert ist.
Dafür kann der gefallene politische Erlöser (lateinisch:
Salvator) beim nächsten „Politiker-Derbleck’n“auf dem
Münchner Nockherberg unbelastet von Amt und Würden
sein Starkbier – bzw. der Plagiator sein "Salvator" trinken. 

PS: (man soll ja nicht nachtragend sein)
Inzwischen hat "Gutti" das Weite gesucht und auch eine
passende Umgebung für seine Aktivitäten gefunden.

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